Berg- und Naturverlag Rölke

Aktuelles





Aktuelle Informationen zur Sächsischen Schweiz und Nordböhmen

Wegen Waldarbeiten...

.. wird es in diesem Winter in der Hinteren Sächsischen Schweiz in den Bereichen Winterbergstraße, Heringsgrund, Kahntilke und Elbleitenweg zu größeren Beeinträchtigungen kommen. Zeitweise müssen einzelnen Wege auch gesperrt werden, teilte die Nationalparkverwaltung mit.

Einschränkungen im Kirnitzschtal

Die Straße im Kirnitzschtal ist derzeit an der Neumannmühle wegen umfangreicher Straßenbauarbeiten unterbrochen. Bis zur Felsenmühle ist das Kirnitzschtal befahrbar. Hinterhermsdorf ist jedoch nur über Sebnitz erreichbar. Die Buslinie von Bad Schandau durch das Kirnitzschtal verkehrt nicht, nur die Kirnitzschtalbahn aller 70 Minuten.

Stimmersdorfer Brücke gesperrt

Sächsische Schweiz Band 1 / Wanderung 18 (Auflage 2010): Die Stimmersdorfer Brücke ist derzeit auf Grund von Bauarbeiten für Wanderer gesperrt.

Zur Wanderung 2 im Band 1 Sächsische Schweiz

Die Straße zwischen Rathmannsdorf und Altendorf, auf der die Wanderung entlang führt, ist zunehmend stärker befahren, weshalb leider das Wandern auf dieser einst relativ ruhigen Straße nur noch bedingt zu empfehlen ist. Günstiger ist es deshalb, vom Rathmannsdorfer Aussichtssturm wieder zurück zu kehren und nach Altendorf den Panoramaweg zu nutzen.

Neue Markierung am Kleinen Zschirnstein

Sächsische Schweiz Band 2 / Wanderung 17 Zschirnsteine: Am Kleinen Zschirnstein gibt es eine neue gelbe Punktmarkierung. Dieser folgen wir auf unserer Wanderung, bis es ganz zum Schluss hinauf wieder unmarkiert zur Opfereiche geht.

Brücke bei ehemaliger Buttermilchmühle wegen Erneuerung abgebrochen

Sächsische Schweiz Band 3: Wanderungen 14 Schwarzbachtal sowie 16 Sebnitztal: Die Überquerung der Sebnitz ist bei der ehemaligen Buttermilchmühle derzeit nicht möglich. Die Brücke wurde wegen Erneuerung abgebrochen.

Kletterführerband Schrammsteine/Schmilkaer Gebiet 2012 neu

Der Kletterführerband Schrammsteine/Schmilkaer Gebiet wird im kommenden Jahr 2012 neu aufgelegt und wird voraussichtlich ab Mitte 2012 erhältlich sein.

Staumauer der Talsperre Malter wegen Reparaturarbeiten komplett gesperrt

Derzeit kommt es zu einer zeitweiligen Einschränkung einer Wanderung im neuen Wander- und Naturführer „Dresden und Umgebung“. Bei der Wanderung 9 wurde der Übergang über die Staumauer der Talsperre Malter wegen Reparaturarbeiten komplett gesperrt. Damit ist die Wanderung in diesem Bereich nicht durchführbar. Als Ausweichmöglichkeit gibt es laut Tourismusgemeinschaft eine Eisentreppe neben der Staumauer (sog. Bahnrundweg), um nach Seifersdorf zu gelangen. Ansonsten empfehlen wir, diese Wanderung nach Abschluss der Bauarbeiten durchzuführen.

Wilde Klamm in der Böhmischen Schweiz wieder offen

In der Böhmischen Schweiz sind nach dem Hochwasser und den Zerstörungen des Jahres 2010 beide Klammen, die Edmundsklamm und die Wilde Klamm, wieder begehbar und die Kahnfahrten geöffnet.

Nach einem Starkregen am 9. Juni 2010 ist in der Böhmischen Schweiz der Wanderweg durch den Paulinengrund derzeit gesperrt. Auch die Kahnfahrt in der Wilden Klamm ist 2010 komplett eingestellt.

Kletterverbote

Zukünftig werden wir Sie an dieser Stelle über die aktuellen Kletterverbote in Sachsen und Böhmen informieren. Beachten Sie bitte auch die ständigen Kletterverbote!

Im Böhmischen Mittelgebirge in der Prucelska rokle (Prutschelschlucht),...

... Nähe Uhufelsen, gibt es 2011 erstmals eine zeitweilige Sperrung des Wanderpfades wegen der Brut von Wanderfalken bis zum 30. Juni 2011. Die Wanderung ist deshalb in diesem Zeitraum nicht durchgängig begehbar.

Im Wander- & Naturführer Westerzgebirge...

... gibt es eine wichtige Veränderung. Es betrifft die Wanderung Nr.26, Buchseite 223, im Gottesgaber Hochmoor: Da der ursprünglich vorhandene Knüppeldamm durch das Hochmoor defekt und deshalb gesperrt ist, ist es zur Zeit nicht möglich, das Moor wie beschrieben zu durchqueren. Man verläßt stattdessen den Ort Bozi Dar (Gottesgab) auf der Straße in Richtung Ryzovna/Potucky und wandert bis zu dem auf Seite 224 beschriebenen Rastplatz. Von dort aus ist es möglich, auf einem mit Brettern befestigten Pfad sozusagen "rückwärts" nochmal einen kurzen Abstecher ins Moorgelände zu machen. Ansonsten kann man die Wanderung von hier aus wie ursprünglich beschrieben fortsetzen.

Pavillon auf Kleinem Winterberg wird saniert

Am Pavillon am Kleinen Winterberg werden derzeit Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. In diesem Zusammenhang wird in Übereinstimmung mit der AG Wegekonzeption beim Umweltministerium der Pfad als Klettergipfelzugang ausgewiesen. Somit sind nur geringere Anforderungen an die Verkehrssicherungspflicht gegeben als bei der Einstufung als Bergpfad. Wichtig: Jeder Wanderer kann auf allen Klettergipfelzugangswegen gehen und somit auch zukünftig den Pavillon besuchen.

Weg in Städelschlüchte wird ausgebaut

Auf Anregung des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz wurde die Wieder-Einrichtung eines Weges vom Kirnitzschtal an der Einmündung des Saupsdorfer Baches zum Arnstein geprüft, damit die Wanderer in Richtung Hinterhermsdorf nicht entlang der Straße laufen müssen. Die Nationalparkverwaltung schlug für dieses Anliegen eine Reaktivierung und den Ausbau einer Wegverbindung vom Kirnitzschtal durch den unteren Teil der Städelschlüchte vor. Dieser Weg mündet dann auf den markierten Weg vom Arnstein zum Kleinstein. Die AG Wegekonzeption des Umweltministeriums begrüßte diesen Vorschlag, der nun umgesetzt wird.

Neue Grenzübergänge

In den Wanderungen des Wander- & Naturführers Zittauer Gebirge kann man bei allen grenzüberschreitenden Wanderungen seit 2008 legal die Grenze übertreten (z.B. im Kammloch auf der Wanderung 14). Zusätzlich wurden neue grenzüberschreitende Straßen für Kfz freigegeben: von Lückendorf nach Petrovice, von Jonsdorf nach Krompach und von Großschönau nach Varnsdorf. Weiterhin nur für Fußgänger offen ist der Übergang über die Wache in Waltersdorf.

Gartenschläfer kurz vor dem Aussterben?

Schon seit Jahrzehnten ist ein Rückgang des Gartenschläfers in Mitteleuropa zu verzeichnen. In der Sächsischen Schweiz gilt er als Charaktertier und ist auch das Makottchen des Nationalparkhauses. Eine Studie unter Leitung von Sven Büchner untersuchte im Auftrag der Nationalparkverwaltung das aktuelle Vorkommen. Dabei wurden acht Teilgebiete im Nationalpark und im LSG geprüft, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Boofen gelegt wurde, denn dort bestehen die meisten Alt-Nachweise. Neben der direkten Sichtbeobachtung wurden an allen Stellen Haarsammelröhren, mit Nußnugatcreme als Köder, ausgelegt.

Die Untersuchungen ergaben zwar zahlreiche Siebenschläfer-, aber keinen Gartenschläferfunde. Die Studie schließt mit der Befürchtung, daß der Gartenschläfer bei uns kurz vor dem Aussterben steht. Über die Gefährdungsursachen fehlen jedoch Kenntnisse, für Schutzmaßnahmen müßten bald weitere Untersuchungen folgen.

Neuer Obelisk auf dem Lilienstein

Im August 2008 wurde auf dem Lilienstein ein rekonstruierter Obelisk von der Nationalparkverwaltung und der "Ilse Bähnert Stiftung" auf dem noch vorhandenen Original-Sockel aufgestellt und eingeweiht. Mit der Ilse-Bähnert-Stiftung zur Pflege und Bewahrung der sächsischen Sprache und Kultur will der Schauspieler Tom Pauls kulturhistorische Kleinode erhalten und erschaffen. Der Obelisk erinnert an die erste Besteigung des Liliensteins durch August den Starken vor genau 300 Jahren. Vermutlich hatte ein Blitz im letzten Jahrhundert das Original des rund vier Meter hohen Obelisken zerstört. Die historischen Hintergründe zu Aussehen und Größe des Obelisken ermittelte Fachmann René Prokoph aus Gohrisch.

Neue Infostelle in Hinterhermsdorf eröffnet

Mit der Eröffnung der Informationsstelle "BeizeHaus" im Mai 2008 wurde ein seit mehreren Jahren leer stehendes altes Forsthaus aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Die interaktive Ausstellung im "BeizeHaus" informiert unter anderem über die Waldpflegemaßnahmen in den naturfernen Waldteilen des Nationalparks. Auf über der Hälfte der Fläche finden im Nationalpark Sächsische Schweiz keine Eingriffe mehr durch den Menschen statt, die Infostelle "BeizeHaus" erläutert dazu die Hintergründe und Konzepte. Außerdem wird über die Wiedereinbringung der Weißtanne und die Zurückdrängung der nicht einheimischen Baumart Weymouthskiefer berichtet.

"Haus der Böhmischen Schweiz" eröffnet

Unter Anwesenheit des tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus wurde das "Haus der Böhmischen Schweiz" (Dum Ceského Švýcarsko) in Krasná Lípa (Schönlinde) am 16. Oktober 2007 eröffnet. Im Sommer 2005 war der Grundstein gelegt worden. Die EU unterstützte den 1,4 Mio. EUR teuren Bau mit Fördermitteln.

Gezeigt werden Ausstellungen über die Natur der Böhmischen Schweiz und die Geschichte der Region. In einem Kinosaal werden Filme vorgeführt. Im Haus befinden sich das Informationszentrum der Böhmischen Schweiz, ein Literaturverkauf und ein Internetcafé. Geöffnet ist von 9 bis 17 Uhr, im Sommer bis 18 Uhr. Mit der Nationalparkverwaltung Böhmische Schweiz hat dieses Haus aber nichts zu tun.

Wanderung über den Quaderberg bei Decin

Im "Wander- & Naturführer Böhmische Schweiz" führt die Wanderung 6 über den Quaderberg bei Decin. Im Buch ist auch ein Foto zum Renaissance-Portal, das einst Bestandteil des Gasthauses war, aus dem Jahr 2005 abgebildet. Dieses Portal ist jetzt nicht mehr auf dem Berg vorzufinden. Dem Denkmalamt Decin ist es gelungen, mittels einer Stiftung den Abbau des Portales zu finanzieren. Es liegt derzeit zerlegt im Hof des Kreismuseums und wird dort in absehbarer Zukunft im Lapidarium aufgestellt. Der Abbau war aus statischen Gründen notwendig, sonst wäre das Portal in wenigen Jahren von der Bergkante gestürzt.

Aussichten im Nationalpark werden freigehalten

Die Arbeitsgruppe „Wanderwegkonzeption Sächsische Schweiz“ tagt regelmäßig im Umweltministerium und befaßt sich mit dem Freihalten von Aussichten im Nationalpark. Es wurden Aussichtspunkte festgelegt, die ständig freigehalten werden. Das Nationalparkamt ließ u.a. die Kipphornaussicht, die Kleine Bastei bei Rathen, Blicke von der Oberen Affensteinpromenade und die Aussicht vom Königsplatz bei Hinterhermsdorf freischneiden. Anfangs geäußerte Bedenken, daß Aussichten im Nationalpark zuwachsen, sind also unbegründet. An der Arbeitsgruppe sind neben dem Nationalpark- und Forstamt die Bergsportverbände, die Naturschutzverbände und der Tourismusverband beteiligt. Die Moderation übernimmt Prof. Heinz Röhle (TU Dresden).

Feuer am Marienfelsen (Mariina skála) in der Böhmischen Schweiz

Am Freitag, dem 9. September 2005 kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Brand des Aussichtspavillons auf dem Marienfelsen (Mariina skála) bei Jetrichovice. Verursacht haben den Brand zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren, die oben auf dem Felsen übernachteten und Kerzen brennen ließen. Sie wurden von brennenden Brettern geweckt, konnten aber das Feuer selbst nicht mehr unter Kontrolle bekommen. Die entflammten Reste der Hütte fielen in die Tiefe und verursachten einen Waldbrand. Neun Feuerwehreinheiten rückten aus, die in der Nacht einen zwei Kilometer langen Wasserschlauch ausbreiten mußten. In dem felsigen, schwer zugänglichen Gelände gab es Probleme mit der Technik. Einige Dutzend Feuerwehrmänner kämpften gegen das Feuer. Der Schaden beträgt nach polizeilichen Angaben etwa 70 000 Kronen.

Der Pavillon auf dem Gipfelfelsen fiel gänzlich dem Feuer zum Opfer. Auch der Sandstein am Gipfel wurde durch die Feuerglut beschädigt. (Update!)

Der Aussichtspunkt am Marienfelsen hat eine lange Tradition. Er wurde anfänglich vom Volk wegen seiner Gestalt treffend Großer Spitzstein genannt. Den jetzigen Namen erhielt er nach der Fürstin Maria Anna von Kinsky, der Gemahlin des Herrschaftsbesitzers Ferdinand Kinsky. Seit altersher diente der Felsen den Forstleuten als Feuerbeobachtungsstelle bei Waldbrandgefahr. Für die Besucher/Touristen wurde im Jahre 1856 am Gipfel eine „Gloriette“ errichtet, welche jedoch eine andere Gestalt hatte als diejenige, die nun dem Brand zum Opfer fiel.

Die Nationalparkverwaltung Böhmische Schweiz errichtete einen neuen Pavillon nach historischem Vorbild und orientierte sich dabei an einer Fotografie von Hermann Krone, die um das Jahr 1880 entstanden war und im Wander- & Naturführer Böhmische Schweiz (Neuauflage 2005) abgebildet ist. Der neue Aussichtspavillon auf dem Marienfelsen ist ein gutes Beispiel für einen gelungenen touristischen Neubau.

Neuer Aussichtspunkt am Liethenkamm bei Dolní Zleb

Ein neuer, lohnender Aussichtspunkt in der Böhmischen Schweiz wurde durch die Verwaltung des Landschaftsschutzgebietes CHKO Labské pískovce in Decín am linkselbischen und derzeit noch wenig erschlossenen Liethenkamm eingerichtet. Ein schöner Ausblick hinüber zum Rosenkamm, ins Elbtal und bis ins Böhmische Mittelgebirge ist dadurch möglich geworden.


© Berg- & Naturverlag Rölke - zuletzt geändert 01. 01. 2012  Valid HTML 4.01! Valid CSS!